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Pädagogische Konzeption

der

privaten Kindertagesstätte

Schmusebacke

 

TRÄGER: Kerstin Krause

 

Krausestraße 44

 

15517 Fürstenwalde

 

 

 

 
  Vorschau:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: Februar 2019

 

 

 

Inhalt:

 

Die Kindertagesstätte „Schmusebacke“

        1.1. Unsere Einrichtung stellt sich vor

        1.2. Die Geschichte der Kita

 

    2. Rahmenbedingungen 

        2.1. Das Bauprojekt

        2.2. Das Gebäude und Gelände

               2.2.1. Organisation und Gestaltung der Räume

               2.2.2. Organisation und Gestaltung des Außengeländes

 

    3. Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit 

        3.1. Gesetzliche Grundlagen

        3.2. Unser Bild vom Kind

        3.3. Kinder haben Rechte

        3.4. Beschwerdemanagement für die Kinder

 

    4. Die Erzieher/innen 

        4.1. Unsere Rolle

        4.2. Regeln für die Erzieher/innen

        4.3. Unser Team

        4.4. Zuständigkeiten in der Kindertagesstätte

        4.5. Fortbildung

 

    5. Unser Tagesablauf

        5.1. Kinderkrippe

        5.2. Kindergarten

 

    6. Der Kita-Alltag

         6.1. Gesunde Ernährung

         6.2. Schwimmen

         6.3. Wald

         6.4. Sauna

         6.5. Schlafen

         6.6. Unsere Gruppen/ Kitastruktur

         6.7. Das pädagogische Konzept Situationsansatz

         6.8. Spiel

         6.9. Projektarbeit

  

 

     7. Die Bildungsbereiche 

 

         7.1. Körper, Bewegung und Gesundheit

         7.2. Sprache, Kommunikation und Schriftkultur

         7.3. Musik

         7.4. Darstellen und Gestalten

         7.5. Mathematik und Naturwissenschaft

         7.6. Soziales Leben

 

     8. Die Eingewöhnung

 

     9. Das Vorschulprojekt

 

  10. Die Beobachtung und Dokumentation

 

  11. Qualitätssicherung 

 

  12. Elternpartnerschaft – Eltern als Partner

    12.1. Mitarbeit und Teilhabe von Eltern – Partizipation

    12.2. Gremienarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Die Kindertagesstätte „Schmusebacke“

 

1.1. Unsere Einrichtung stellt sich vor

 

Die Kindertagesstätte „Schmusebacke“ ist eine Einrichtung der Kinder-und Jugendhilfe gemäß Kindertagesstättengesetz des Landes Brandenburg (KitaG) und ist im Bedarfsplan mit 72 Krippen-und Kindergartenplätzen enthalten.

Gemäß Betriebserlaubnis des Landesjugendamtes Brandenburg betreut die private Kindertagesstätte „Schmusebacke“ Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren zwischen 5.30 und 20.00 Uhr, entsprechend des jeweils abgeschlossenen Betreuungsvertrages.

 

Die Kinder sind unterteilt in:

 

  • 24 Krippenkinder in 4 Gruppen
  • 48 Kindergartenkinder in 4 Gruppen

 

1.2. Die Geschichte der Kita

 

Im Herbst 1999 kauften wir das Haus in der Gersdorffstraße 7, in dem in den 50-iger Jahren eine Zahnarztpraxis war. Später (von 1960 – 1985) war die Betriebskrippe vom Reifenwerk in dem Gebäude. Durch Umstrukturierung wurde die Einrichtung dann von der Stadt Fürstenwalde übernommen und es waren bis Mitte 1997 Krippen-und Kindergartenkinder in diesem Haus. Das Haus wurde von uns mit viel Elan und neuen Ideen saniert und es wurde dann am 01.01.2000 unsere 1.private Kindertagesstätte „Schmusebacke“ eröffnet. Schnell wurde das Haus zu klein und wir kauften ein 2. Haus, das nur über der Straße lag, bauten es mit Hilfe vom Ingenieurbüro Schütte ebenso zur Kindertagesstätte um und es öffnete seine Türen am 01.07.2007.

 

Aufgrund der hohen und ständigen Anfragen nach Betreuungsplätzen in unseren 2 Häusern in der Gersdorffstraße 7 + 44 in 15517 Fürstenwalde, war Anfang 2014 der Gedanke gereift, ein großzügiges Gebäude auf einem weitläufigem Gelände zu errichten. Unter großen Anstrengungen und mit viel Eigeninitiative setzten wir, Harald und Kerstin Krause, diesen Gedanken um. Wir begannen am 01.Juli 2014 mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte auf einem 5000 m² großem Grundstück. Das Haus hat eine Fläche von ca.1250 m². Eröffnung der Kindertagesstätte 01.Februar 2015.

 

 

2. Rahmenbedingungen

 

2.1. Das Bauprojekt

 

Im Juli 2014 wurde dem Bauherr, Harald Krause, durch das Bauamt Beeskow die Baugenehmigung für den Neubau der Kindertagesstätte erteilt. Die Entwurfspläne (teilweise von Kerstin Krause) und die Bauleitung lag bei dem Ingenieurbüro Jürgen Schütte GmbH , ansässig in der Karl-Marx-Straße 17 , 15517 Fürstenwalde. Der Entwurf berücksichtigte in ausgewogener Weise die Grundsätze der elementaren Bildung und die Erfordernisse der zukünftigen Nutzung. Erwähnt sei hier insbesondere die Großzügigkeit der Räumlichkeiten, wie auch die zusätzlichen Räume * Kreativraum, * Bewegungsraum, * Kinderrestaurant, * Sauna. Ebenso ist eine sehr interessante Gestaltung der Außenanlage zu erwähnen. Am 01.Juli 2014 war Baubeginn.

 

2.2. Das Gebäude und Gelände

 

Die Bauherren und das Ingenieurbüro Jürgen Schütte legten bei der gesamten Planung des Kita-Neubaus auf eine großzügige und gesundheitserhaltende- bzw. fördernde Gestaltung des Gebäudes großen Wert. Große Fenster, um ausreichend Tageslicht zu haben, in den Fluren Lichtkuppeln, Fußbodenheizung im gesamten Gebäude, Sauna und die Küche, sowie ein Sozialtrakt für das Personal tragen zum Wohlbefinden bei. Das Außengelände ist mit über 3000 m² ebenso großzügig angelegt mit den verschiedensten Spielgeräten, sowie eine Rollerbahn und einem Rodelberg. Verschiedene Laub- und Obstbäume bereichern das Gelände.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass wir Firmen aus unserem Heimatort Fürstenwalde und Umgebung für unser Bauvorhaben engagierten.

 

2.2.1. Organisation und Gestaltung der Räume

 

Im Krippenbereich haben wir 6 Gruppenräume für je 6 Kinder. Immer zwei Gruppen haben einen Farbbereich, sowie einen extra Schlafraum. Jede Gruppe hat eine Garderobe.

Es gibt einen großen Waschraum für 4 Gruppen (24 Kinder) mit einer großen Waschlandschaft und Spiegeln, 3 Baby-Tiefspülbecken, einer Kindertoilette, sowie einer Dusche. Es gibt 2 Wickelkommoden mit je 12 Fächern und 2 Waschraumwagen ebenso für je 12 Kinder, die mit Zahnputzzeug, Kamm und Handtuch bestückt sind. Es gibt noch einen Waschraum für 12 Kinder mit 2 Baby-Tiefspülbecken, 2 Waschbecken, einer Wickelkommode mit 12 Fächern und einem Waschraumwagen.

 

Es gibt im Krippenbereich:

  • den roten Bereich, die Erdbeerbande
  • den grünen Bereich, die Grashüpfer
  • den orangen Bereich, die Möhrenzwerge

 

In dem Gebäudeteil befindet sich außerdem eine Sauna, die täglich von einer bzw. zwei Gruppen genutzt wird, Umkleideräume, WC und Dusche für Frauen und Herren, einen großen Personalraum, Wäscheraum mit 3 Waschmaschinen und 2 Trocknern, Reinigungsmittelraum, sowie Abstellräume.

 

Im mittleren Bauteil befindet sich der große Eingangsbereich mit großer Infotafel für Eltern, ein Kinderwagenraum, unser großer Bewegungsraum, Gäste-WC, Büro der Leiterin mit anschließendem Eltern-Besprechungsraum, sowie einem Büro für die technische Leitung/Qualitätsbeauftragte.

 

Im 3. Bereich befinden sich 3 Kindergartenräume, die ebenso in Farbbereiche unterteilt sind:

 

  • der blaue Bereich, die Blaubären
  • der gelbe Bereich, die Sonnenkinder
  • der lila Bereich, die Traubenwichtel

 

Wie im Krippenbereich haben wir hier auch einen großen Waschraum für 24 Kinder mit einer Waschlandschaft mit Spiegeln, 4 Kindertoiletten, einer Dusche. Es gibt dort zwei Waschraumwagen für je 12 Kinder. Ebenso gibt es einen kleineren Waschraum für 12 Kinder mit 2 Kindertoiletten, 2 Waschbecken und einem Waschraumwagen. Jede Gruppe hat ihre eigene Garderobe und es gibt Abstellräume. In diesem Bereich befindet sich unser Kreativraum mit großem beleuchtetem Tisch, unser Kinderrestaurant mit anschließender Küche. Es sind im Küchenbereich noch Lagerräume, Umkleide- und Aufenthaltsraum, sowie ein Müllraum. Von außen zu erreichen ist der Hausanschlussraum. I

 

2.2.2. Organisation und Gestaltung des Außengeländes

 

  • Spiellandschaft „Tannenberg“ - Klettern, Rutschen, Kriechen, Hangeln usw. für die Kindergartenkinder
  • Spiellandschaft „Toni“ - Klettern, Rutschen, Kriechen usw. für die Krippenkinder
  • 2 Wipptiere
  • Doppelschaukel
  • Große Nestschaukel
  • Balancierbrücke
  • Wippe
  • Blumenschaukel für Krippenkinder
  • Wasserspielanlage mit großem Sonnensegel überspannt
  • Sandlabor
  • Sandkasten
  • Rodelberg
  • Rollerbahn über den gesamten Spielplatz
  • Obst – und Laubbäume, Beete
  • Gartenhaus für Außenspielgeräte
  • Wäscheplatz
  • Großer Parkplatz mit 10 Stellflächen
  • 3 große Straßenlaternen
  • Jeder Gruppenraum hat einen Ausgang für die beleuchtete Terrasse

 

Das gesamte Gelände ist mit einem 1,50 hohen Zaun umzäunt, incl. Feuerwehrzufahrt.

 

 

3. Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

 

Unsere Aufgabe umfasst die Betreuung, Bildung und Erziehung des Kindes.

 

3.1. Gesetzliche Grundlagen

 

  • Kinder-und Jugendhilfegesetz (KJHG) und Sozialgesetzbuch (SGB VIII)
  • Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg
  • Grenzsteine der Entwicklung
  • Meilensteine der Sprachentwicklung

 

Weitere Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit:

 

  • Beller und Beller
  • Portfolio

 

3.2. Unser Bild vom Kind

 

Die Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder orientiert sich in unserer Kindertagesstätte am Entwicklungsstand des Kindes. Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität, durch Temperament, Anlage, Stärken, Eigeninitiative und Entwicklungstempo. Daher sind die Bedingungen des Aufwachsens bei jedem Kind anders.

Mit unserem Leitsatz *Komm, wir gehen Deinen Weg* möchten wir unser Bild vom Kind zum Ausdruck bringen, sowie unser pädagogisches Vorgehen und das Verhalten der Erwachsenen erläutern.

 

*Komm*           steht für Anregung, Motivation, Impulse setzen

*Wir gehen*     steht für Begleiten, Hilfeleistung geben, Orientierung geben

*Deinen Weg* steht dafür, dass das Kind uns zeigt, welchen Weg es geht, welche Schritte es als nächstes in seiner macht.

 

3.3. Kinder haben Rechte

 

Wir räumen den Kindern Rechte in unserer Einrichtung ein, die sie, im Rahmen des täglichen Ablaufes und hinsichtlich ihres eigenen Entwicklungsstandes, durchsetzen und einfordern können.

Grundlage hierfür ist die Partizipation, die Mitbeteiligung der Kinder an den sie betreffenden Interessen und Lebenswelten.

 

 

Folgende Rechte gehören dazu:

 

  • das Recht, so akzeptiert zu werden wie es ist,
  • das Recht auf aktive, positive Zuwendung und Wärme,

 

  • das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, sich zurückzuziehen (im Rahmen unserer Möglichkeiten),
  • das Recht, sich als Person auch gegen Erwachsene oder andere Kinder abzugrenzen.

 

  • das Recht auf einen individuellen Entwicklungsprozess,
  • das Recht auf Hilfe und Schutz vor gewalttätigen und zerstörerischen Zusammenhängen,

 

  • das Recht auf Auseinandersetzung mit Erwachsenen und Kindern,
  • das Recht auf ein Miteinander in der Gruppe

 

  • das Recht darauf, aktiv, soziale Kontakte zu gestalten und dabei unterstützt zu werden.
  • das Recht, sich die Spielgefährten selbst auszusuchen.

 

  • das Recht auf selbstbewusste, verantwortungsbewusste und engagierte Bezugspersonen,
  • das Recht auf zuverlässige Absprachen und Beziehungen zu Erwachsen.

 

  • das Recht, zu forschen und zu experimentieren,
  • das Recht, vielfältige Erfahrungen zu machen,

 

  • das Recht auf Phantasie und eigene Welten,
  • das Recht, die Konsequenzen des eigenen Verhaltens erfahren zu lernen, sich mit Forderungen auseinanderzusetzen,

 

  • das Recht auf überschaubare, sinnvoll nach kindlichen Bedürfnissen geordnete Räumlichkeiten,
  • das Recht auf eine Einrichtung, die der Lebenslage der Kinder, Eltern und Erzieherinnen entspricht,

 

  • das Recht auf eine vielfältige, anregungsreiche, gefahrenarme Umgebung innerhalb und außerhalb der Einrichtung,
  • das Recht auf Kooperation zwischen der Kindertagesstätte und dem Zuhause.

 

  • das Recht auf eine Essensituation, die entspannt und kommunikativ ist, auf Essen als gemeinsames Essen
  • das Recht zu lernen, die eigenen Bedürfnisse im Sinne einer gesunden Entwicklung zu regulieren.

 

  • das Recht auf Bildung
  • das Recht Demokratie zu lernen
  • das Recht auf Partizipation

 

In der Umsetzung der kindlichen Rechte ist es wichtig, dass wir uns unserer Vorbildfunktion stets bewusst sind und sie im täglichen Alltag mit den Kindern echt, d.h. authentisch umsetzen.

 

Wir sagen also, dass Kinder uns wichtig und lieb sind, weil:

 

  • sie ehrlich und offen, unbekümmert und phantasievoll sind;
  • sie unkompliziert denken und handeln;
  •  sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen und diese offen zeigen
  • sie die Zukunft unserer Gesellschaft sind

 

3.4. Beschwerdemanagement für die Kinder

 

Damit die Kinder Gelegenheit haben, Ihre Grundrechte einzufordern, haben wir ein Beschwerdemanagement eingerichtet.

 

  • Jedes Kind hat die Gelegenheit sich bei der Leiterin und bei den Erzieher/in der Einrichtung zu beschweren.
  • Die Leiterin der Einrichtung nimmt regelmäßig an Gruppengesprächen in jeder Gruppe teil.

 

  • Über Handpuppen, Sorgenfresser „ können die Kinder in den regelmäßigen Gesprächsrunde Ihre Sorgen und Probleme erzählen.
  • Die Sorgenpuppen haben einen Reißverschluss am Mund, in den können kleine Zettel der Beschwerde hineingesteckt werden

 

  • Die Beschwerden der Kinder werden in das Kinderparlament eingebracht dort besprochen
  • Die Einrichtung eines Kinderparlamentes wird im ersten Halbjahr 2015 organisiert

 

 

4. Die Erzieher/Innen

 

4.1. Unsere Rolle

 

Wir begreifen uns als Wegbegleiter und Fürsprecher der Kinder über einen längeren und wichtigen Zeitraum hinweg. Unser Ziel ist es, den Kindern ein Umfeld und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen und optimal in ihrem eigenen Tempo entwickeln können. Hierzu gehören viele Freiräume, aber auch Regeln und Grenzen zur Orientierung und Sicherheit. Dabei orientieren wir uns am Bild des Kindes.

 

4.2. Regeln für die Erzieher/innen

 

Wir haben Regeln für uns Erzieher/innen im Umgang mit den Kindern formuliert:

 

  • Wir nehmen das Kind mit seinen Stärken und Schwächen an und begegnen ihm mit liebevoller Achtung
  • Wir bauen ein Vertrauensverhältnis zu ihm auf, hören zu und nehmen es ernst

 

  • Wir beobachten seine Fortschritte und unterstützen es in seiner Weiterentwicklung, wenn es Hilfe braucht und möchte
  • Wir geben dem Kind die Sicherheit, dass wir da sind, drängen uns aber nicht auf. Distanz und Nähe der Beziehung bestimmt das Kind und wir akzeptieren das.

 

  • Wir nehmen das Kind in seiner momentanen Befindlichkeit wahr
  • Wir verhalten uns authentisch und machen dem Kind nichts vor

 

  • So wie wir die individuellen Eigenheiten eines Kindes kennen lernen, lernt das Kind auch unsere kennen.  Dazu gehören Vorlieben und Abneigungen, aber auch Stärken und Schwächen, Können und Unvermögen
  • Wir sind in der Rolle des Vorbildes, dessen der etwas vormacht/vorlebt. Hierbei wollen wir einheitlich sein, in dem, was wir denken und tun

 

  • Wir sind Partner des Kindes, aber auch Ersatz für die Eltern, die gerade nicht greifbar sind
  • Mitgefühl und einfühlendes Verstehen sind Grundvoraussetzungen für ein liebevolles und vertrauensvolles Verhältnis

 

  • Wir stärken das Selbstwertgefühl und die Selbstständigkeit der Kinder
  • Wir rücken die Stärken der Kinder in den Vordergrund und knüpfen daran an, um den Entwicklungsprozess individuell voranzubringen

 

  • Im Spiel vertiefte Kinder, die den Zustand des „Fliessens“ erreicht haben, wollen wir möglichst nicht stören
  • Wir lernen von unseren Kindern und lassen uns auch belehren

 

Unsere Rolle als Bezugsperson ist eine sehr umfangreiche und vielseitige. Das erfordert einen großen persönlichen Einsatz, ein hohes Maß an Professionalität und immer genügend Zeit zur Reflexion und zum Austausch mit den Kollegen.

 

4.3. Unser Team

 

Hauptverantwortlich in unserem Team ist die Leiterin der Kindertagesstätte. Sie ist für alle pädagogisch-organisatorischen und inhaltlichen Fragen zuständig.

 

Unser Team setzt sich wie folgt zusammen:

 

  • 1 Leiterin
  • 1 Stellvertretende Leitung
  • 11 Erzieher in Teilzeit
  • 2 Köche
  • 4 Hauswirtschaftskräfte
  • 1 Hausmeister
  • 1 Gesundheits- und Krankenpflegerin
  •    Praktikanten in Ausbildung zum Sozialassistenten und Erzieher
  • 1 Fsj-ler
  • 1 Einzelfallhelfer

 

Alle Angestellten haben bei der Einstellung ein erweitertes Führungszeugnis zu erbringen, dieses wird alle 5 Jahre erneuert. Von den staatlich anerkannten Erziehern liegen die Anerkennungsurkunden vor.

 

Der Personalschlüssel ist abhängig von der Belegungsanzahl und der Betreuungszeit, sowie dem Alter der Kinder und unterliegt daher Veränderungen.

 

4.4. Zuständigkeiten in der Kindertagesstätte

 

Jede Erzieherin hat neben ihrer Erziehertätigkeit besondere Projektzuständigkeiten, wie Essensplanung, Praktikantenbetreuung, Portfolio, Elterncafe, Sport- und Schwimmgruppe, Waldtage usw.

 

Die Hauswirtschaftskräfte, der Hausmeister und die Köche sind über den Tag hinweg für die Kinder in ihrer Arbeit präsent. Sie sind für die Kinder ansprechbar und somit aktiver Bestandteil des Kita-Tages.

 

Die Verwaltung der Kindertagesstätte wird durch den Träger/Leitung und einer Verwaltungsangestellten ausgeübt. Diese sind die ersten Ansprechpartner für Eltern und Angestellte und an mindestens 2 Tagen in der Woche in der Kindertagesstätte präsent.

 

4.5. Fortbildung

 

Alle pädagogischen Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil. Jedes Jahr gibt es 2 Teamfortbildungen und jeder pädagogische Mitarbeiter nimmt zusätzlich an mindestens zwei Fortbildungen teil. Diese dienen der Erweiterung der beruflichen Qualifikation. Lesen von Fachliteratur, Besuche von Fachvorträgen, etc. sind selbstverständlich.

 

Ebenso nehmen die Köche an Fortbildungen teil.

 

 

5. Unser Tagesablauf

 

5.1. Kinderkrippe

 

  • 5:30 Uhr – 7:00 Uhr             Frühdienst für Krippen- und Kindergartenkinder gemeinsam in einem Raum im Krippenbereich – Freispiel

 

  • 7:00 Uhr – 8.00 Uhr             Spiel, Musik, Vorbereitung auf das gemeinsame Frühstück

 

  • 8:00 Uhr – 8:45 Uhr             Frühstück

 

  • 8:45 Uhr – 11:00 Uhr          Morgenkreis, Projekte, Angebote, Spiel, Aufenthalt im Freien

 

  • 11:00 Uhr – 11:30 Uhr        Mittagessen

 

  • 11:30 Uhr – 12:00 Uhr        Vorbereitung zum Mittagsschlaf

 

  • 12:00 Uhr – 14:00 Uhr        Einschlafrituale, Schlaf – und Ruhephase

 

  • 14:30 Uhr – 15:00 Uhr        Vesper

 

  • 15:00 Uhr – 16:30 Uhr        Freispiel / angeleitete Angebote

 

  • 16:30 Uhr – 20:00 Uhr        Spätdienst für Krippen- und Kindergartenkinder/ Freispiel draussen oder drinnen im Raum der Erdbeerbande,  Abendbrot individuell nach Absprache mit den Eltern

 

5.2. Kindergarten

 

  •   5:30 Uhr – 7:00 Uhr           Frühdienst für Kindergarten – und Krippenkinder, gemeinsam in einem Raum im Krippenbereich – Freispiel

 

  •   7:00 Uhr - 7:45 Uhr           Spiel, Musik

 

  •   7:45 Uhr - 8:15 Uhr           Frühstück für die 1. Gruppe im Kinderrestaurant

 

  •   8:15 Uhr – 8:45 Uhr          Frühstück für die 2. Gruppe im Kinderrestaurant

 

  •   8:45 Uhr – 11:00 Uhr        Morgenkreis, Projekte, Angebote, Aufenthalt im Freien

 

  • 11:15 Uhr – 11:45 Uhr        Mittagessen für die Traubenwichtel im Kinderrestaurant

 

  • 11:45 Uhr – 12:15 Uhr       Mittagessen für die Sonnenkinder und Blaubären im Kinderrestaurant

 

  • 12:15 Uhr – 13:45 Uhr       Mittagsruhe, Entspannungszeit für Sonnenkinder

 

  • 12:45 Uhr - 14:00 Uhr        Mittagsruhe, Entspannungszeit für Traubenwichtel und Blaubären

 

  • 14:15 Uhr – 14:40 Uhr       Vesper für die Traubenwichtel

 

  • 14:40 Uhr – 15:00 Uhr       Vesper für die Sonnenkinder und Blaubären

 

  • 15:00 Uhr – 16:30 Uhr       Freispiel/ angeleitete Angebote

 

  • 16:30 Uhr – 20:00 Uhr       Spätdienst für Kindergarten- und Krippenkinder/ Freispiel draussen oder drinnen im Raum der Erdbeerbande, Abendbrot individuell nach Absprache mit den Eltern

 

 

6. Der Kita – Alltag

 

6.1. Gesunde Ernährung

 

Ein wichtiger Inhalt im Alltag unserer Kinder !

 

  • durch die trägereigene Küche ist eine tägliche frische Essenszubereitung möglich, mindestens 2 x in der Woche werden wir mit frischem  Obst und Gemüse beliefert
  • die Kinder sollen sehen, erkennen und auch riechen, was es zu den verschiedensten Mahlzeiten gibt
  • dieses wird ihnen durch Beobachten der Köche ermöglicht

 

  • täglich frischer Salat, zu jeder Mahlzeit frisches Obst und Gemüse, sowie Vollkornprodukte und frische Kräuter gehören in unserem Haus zur gesunden Ernährung
  • zum Frühstück werden Kakao, Joghurttrunk, Milch und ungesüßter Tee gereicht
  • zum Mittag gibt es stilles Wasser und ungesüßten Tee

 

  • zum Vesper stilles Wasser und ungesüßten Tee
  • während des gesamten Tages stehen stilles Wasser und ungesüßter Tee zur Verfügung
  • der Speiseplan wird abwechslungsreich und häufig unter Berücksichtigung der Kinderwünsche gestaltet

 

  • in unserem Garten können die Kinder Äpfel, Birnen, Kirschen ernten, sowie Radieschen, Möhren usw.
  • Allergien, Diäten werden berücksichtigt

 

Die Ernährung soll gesund und vollwertig sein, die Kinder werden zu bewusstem Essen angehalten. Sinnvoll für den Gruppenprozess sind Mahlzeiten mit bestimmten Regeln, die in einer entspannten Atmosphäre stattfinden. Mit den Eltern werden Fragen der Ernährung besprochen. Als Zwischenmahlzeit wird eine sinnvolle Ergänzung zum Mittagessen geschaffen. Es steht frisches Obst und Gemüse zur Verfügung und die Kinder dürfen trinken, wann sie wollen. Süßigkeiten gibt es nur zu besonderen Anlässen.

Es wird von den Eltern erwartet, dass sie ihren Kindern keine Süßigkeiten mit in die Kita geben.

 

6.2. Schwimmen

 

Einige Kinder lieben Wasser, andere sind eher ängstlich und benötigen ihre Zeit, um das nasse Element für sich zu entdecken. Wir begleiten es dabei und führen es heran. Ein frühes vertrautes heranführen an das Wasser stärkt das Selbstbewusstsein Ihres Kindes ungemein. Es wird mit dem Element vertraut, fühlt sich sicher und stark und kann seine eigenen Kräfte in Gefahrensituationen besser einschätzen. Doch gelingt es nur, wenn Sie möglichst früh viel Zeit im Wasser verbringen. So kann Ihr Kind die Eigenschaften des Wassers kennenlernen, seine eigenen Erfahrungsbereiche erweitern, Bewegungsmuster erproben und die Scheu verlieren, selbst schwimmen zu lernen.

 

Wir fahren mit den Kindern ab 3 Jahren alle 14 Tage, mit unseren Kitaeigenen Bussen in das Schwapp.

 

 

6.3. Wald

 

Neben der in der "Schmusebacke" üblichen Zielen nimmt in der "Villa Schmusebacke" Waldpädagogik zusätzlich einen großen Stellenwert ein. Die Außenstelle "Villa Schmusebacke" bietet den Kindern auf unterschiedliche Weise Möglichkeiten die Natur zu erleben.

 

Die pädagogischen Chancen der „Villa Schmusebacke“

 

  1. Platz haben zum „Kindsein“ im wahrsten Sinne des Wortes: Raum, sich frei zu bewegen, Platz zum Lachen, weinen, tanzen, träumen..... Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder kann ungehindert ausgelebt werden.
  2. Die erholsame Umgebung des Waldes stärkt die körperliche-seelische Gesundheit. Drei bis vier Stunden täglich frische Lust bedeutet auch weniger Infektionskrankheiten, die gewöhnlich in geschlossenen warmen Räumen übertragen werden. In Lebensfreude Wind und Wetter ausgesetzt zu sein, stärkt aus medizinischer Sicht das Immunsystem.
  3. Die Zunahme an Kraft und Ausdauer, an Sicherheit und Selbstvertrauen der Kinder beim freiem Spielen zeigt sich ganz deutlich, wenn sie z.B. auf dem unebenen Waldboden laufen und springen, wenn sie auf Bäume klettern, an Ästen hangeln oder auf umgestürzte Bäume balancieren ebenso.
  4. Beim freien Spiel ohne Spielsachen wird die Fantasie der Kinder gefordert, sie äußern ihre Wünsche und Bedürfnisse, erkennen Spielteilnehmer an und respektieren sie. Sie lernen sich zu einigen, damit das Spiel beginnen kann und Spaß macht.
  5. In einem nicht reizüberfluteten Außenbereich wie dem Wald, können innere Kräfte besser wahrgenommen und erprobt werden. Dabei lässt die geringe räumliche Einschränkung auch innere Grenzen besser erleben und ausdrücken. Das Spiel in freier Natur lassen die Kinder selbst ihre Grenzen und Entwicklungsfortschritte deutlicher erkennen.
  6. Es gibt keinen hohen Lärmpegel wie in geschlossenen Räumen. Die Kinder erleben wieder Stille. Stille ist in der heutigen Zeit ungewohnt. Sie ist von unschätzbaren Wert z.B. für die allgemeine Differenzierung des Wahrnehmungsvermögens, das Finden von Stabilität durch innere Ruhe und die Konzentrationsfähigkeit. Gerade der Wald ist ideal, Stille zu erleben, zu lauschen und sich für feinste innere und äußere Vorgänge zu sensibilisieren.
  7. Die natürliche Umgebung wirkt ganzheitlich durch das Erleben des Eingebunden sein in die Natur und das Erleben der wechselseitigen Abhängigkeiten. Natur wird unmittelbar erlebt und begriffen, der behutsame Umgang mit jeder Art von Leben wird erfahren und gelernt. Der Kreislauf der Natur wird direkt wahrgenommen und erlebt.
  8. Unmittelbares Erleben, eigene Erfahrungen mit allen Sinnen anstelle von „Projektionen aus zweiter Hand“ geben Selbstwertgefühl und insbesondere emotionale Stabilität. Sie sind die besten Voraussetzungen, um später in der Gesellschaft konstruktiv und kreativ zu sein.
  9. In der Villa Schmusebacke können die Kinder eher die Notwendigkeit von Regeln und Geboten erfahren, ihren Sinn erkennen und sie nachvollziehen, wie sie mit dem unmittelbaren Erleben verbunden sind. Regeln und Geboten können im Wald auf ein Mindestmaß reduziert werden.
  10. Ein Kindergarten ohne „Tür und Wände“ hilft, das sich Aggressionen gar nicht erst aufstauen und zu einen Stresszustand führen, sondern sich auf angemessener Weise kreativ umwandeln. Die relativ kleine überschaubare Gruppe bietet ideale Möglichkeiten, soziale Konflikte konstruktiv zu lösen.
  11. Der Wald bietet einen Schonraum, von dem aus die nähere Umgebung anschaulich und lebensnah erfahren wird. Auf der Basis der Geborgenheit und Sicherheit können die Kinder dann die weitere Umwelt entdecken und Abenteuerlust ausleben. Dabei werden Intuitionen und Fantasie besonders durch die Vielfalt der Natur des Waldes angesprochen und kreative Kräfte geweckt, die zudem durch besondere Handlungsangebote unterstützt werden. Das tägliche Erleben des Waldes in dieser Art und Weise ist für Kinder ein wirkliches Abenteuer.
  12. Auf dem Hintergrund der Förderung der körperlichen und seelischen Stabilität, sind die Kinder für den kognitiven Bereich motivierter und leistungsfähiger. Sie werden darin durch vielfältige Informationsangebote aus verschiedenen Wissensgebieten gefördert.
  13. Aus einigen oben genannten Aspekten ergibt sich, dass in der Villa Schmusebacke vielen Verhaltensauffälligkeiten vorgebeugt und entgegengewirkt werden kann.

 

6.4. Sauna

 

Durch die Kombination von Heiß- und Kaltreizen werden Herz-Kreislauf und Gefäse trainiert, dasImmunsystem wird auf natürliche Weise gestärkt und das vegetative Nervensystem wird entspannt und stabilisiert. Die Saunaanwenungen wirken bei nervöser Unruhe und Reizbarkeit ausgleichend, entschlackend und fördern die Durchblutung des gesamten Körpers. Außerdem ist sie eine Insel der Ruhe und Entspannung. Alle Kinder können nach dem Saunagang in einem Handtuch eingewickelt entspannen. Danach kann unter der Dusche der Körper angenehm erfrischt werden. Auf Ruheliegen, mit mediativer Musik und angenehmen Düften können sich die Kinder entspannen und sich von der alltäglichen Hektik erholen. Die wohltuende und entspannende Wirkung wird medizinisch bestätigt. Jede Gruppe der Kindertagesstätte hat einen festen Saunatag in der Woche.

 

6.5. Schlafen

 

Alle Kinder bis zum Alter von 4 ½ Jahren halten Mittagsruhe, sie werden nicht zum Schlafen gezwungen.

Jedoch hat jedes Kind die Möglichkeit, regelmäßig zu schlafen. Besonders die jüngeren Kinder werden mit hoher Sicherheit Mittagsschlaf machen. Die Krippenkinder können auch zu anderen Zeiten schlafen, z. B. vor oder nach dem Frühstück.

In der Kindertagesstätte werden die Einschlafgewohnheiten der einzelnen Kinder berücksichtigt. Die Schlafatmosphäre wird für die Kinder möglichst angenehm gestaltet, z.B. durch lesen, singen, kuscheln, streicheln oder das Ermöglichen von Körperkontakt.

 

Die Ruhepause zur Mittagszeit im Haus soll von allen Kindern berücksichtigt werden. Alle Kinder nehmen nach dem Mittagessen an einer Entspannungsphase von mindestens 30 Minuten teil. Kinder ab 4 ½ Jahren, die danach nicht schlafen, bleiben wach und beschäftigen sich in der Leseecke oder im Kreativraum. Für die Einhaltung der Ruhe im Haus, ist es wichtig, dass Kinder die nicht schlafen, sich ruhig beschäftigen (z.B. Bilderbücher ansehen, malen etc.) Die Beaufsichtigung der Kinder (Schlafwache) wird von unseren Mitarbeitern durchgeführt. Die Erzieher sind jedoch ständig ansprechbar.

 

6.6. Unsere Gruppen / Kitastruktur

 

Unsere Kindertagesstätte besuchen 72 Kinder, welche in altershomogenen Gruppen sich wohlfühlen und spielen können.

 

Es gibt 4 Gruppen im Alter von 0 – 2,10 Jahren, sowie 4 Gruppen im Alter von 2,70 – 6 Jahren. Die einzelnen Gruppen werden in der Regel von einem Erzieher betreut, jedoch sind wir bemüht, in den Gruppen auch eine Praktikantenstelle zu besetzen.

 

Unsere altershomogenen Gruppen bieten Kontinuität und Stabilität von Beziehungen zu vertrauten pädagogischen Fachkräften, die ihnen über einen langen Zeitraum erhalten bleiben. Es können Erfahrungen mit gleichaltrigen Mädchen und Jungen sowie zu anderen Altersstufen gemacht werden.

 

Sie lernen voneinander und das Sozialverhalten wird gefördert.

 

6.7. Das pädagogische Konzept Situationsansatz

 

Der Situationsansatz verfolgt das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten.

 

Inhalt des Lernens und der Bildung ist das vielfältige und widersprüchliche Leben der Kinder selbst, sind ihre Erfahrungen und Fragen, ihre unmittelbaren Erlebnisse und die Herausforderungen, die ihnen dabei begegnen.

 

Die Aneignung von Wissen und Können erfolgt durch Teilhabe am realen Leben, in dem Kinder als handelnde Subjekte eine Rolle spielen, in dem die Aneignung von Wissen und Können für sie einen Sinn und eine Bedeutung hat.

 

Die Erzieher unserer Kita arbeiten nach diesem anspruchsvollen pädagogischen Konzept und beziehen sich dabei auf die Grundsätze der elementaren Bildung.

 

Um den unterschiedlichen Bildungsbereichen der Grundsätze der elementaren Bildung gerecht zu werden, orientieren wir uns an folgenden handlungsorientierten Grundsätzen des Situationsansatzes:

 

  • die Lebenssituation von Kindern und Familien – also den Erfahrungsschatz, die Erlebnisse, Wünsche und Visionen der Kinder zum  Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit zu machen

 

  • den Kindern vielfältige Zugänge zu Wissen und Erfahrungen in realen Lebenssituationen zu verschaffen,

 

  • jüngeren und älteren Kindern im gemeinsamen Tun vielseitige Lernerfahrungen zu ermöglichen, Voraussetzungen zu schaffen, dass Kinder ihr Leben in der Kita aktiv mitgestalten können und Werte und Normen des Zusammenlebens im Alltag erleben,

 

  • die Eltern an der Erziehung und Bildung ihrer Kinder in der Kindertagesstätte zu beteiligen und die Arbeit transparent zu machen,

 

  • enge Beziehungen zum sozial-räumlichen Umfeld zu entwickeln,

 

  • die pädagogische Arbeit mit den Kindern zu planen und zu organisieren

 

6.8. Spiel

 

„ Das Spiel ist der große Freiraum zum Experimentieren, zum Erproben, zum Ausleben,

  zum Erholen von den Begrenzungen der alltäglichen Realität „

(Ulrich Baer)

 

Das Spiel stellt eine der Haupttätigkeiten im Alltag unserer Kinder dar. Das Fremde soll bekannt, Neues entdeckt und ausprobiert werden. In den vielfältigen Erlebnismöglichkeiten des Spiels erschließt sich das Kind seine Welt. Wir wissen, dass die Kinder kein vorgegebenes Ziel erreichen wollen, sondern dass der spielerische Weg selbst das Ziel ist. Voraussetzung für die Selbsttätigkeit der Kinder im Freispiel sind Räume, die mit den Kindern gemeinsam anregend gestaltet sind, ungestörte Zeit und eine vertrauensvolle, gewährende Haltung der Erzieher.

 

Wir unterscheiden zwischen dem angeleiteten Spiel und dem freien Spiel. Beim angeleiteten Spiel begeben wir uns gemeinsam mit den Kindern in Spielsituationen, in denen wir Anregungen geben oder Interessen von allen Kindern aufgreifen (z.B. Rollenspiele, Brettspiele, Basteln etc.). Im freien Spiel haben die Kinder die Möglichkeit, nach ihren Bedürfnissen und mit ihrer Fantasie Kreativität zu entwickeln. Sie sollen auch einmal unbeobachtet und ohne Erwachsene spielen können.

 

Sie bestimmen selbst die Regeln der Spiele, ihre Spielpartner, den Raum und die Materialien, den Ablauf der Aktivitäten sowie die Inhalte des Spiels. Sie können sich ihren Spielort drinnen oder draußen wählen. Im freien Spiel lernt jedes Kind soziale Kompetenzen zu entwickeln. Auf Wunsch der Kinder leisten wir in der Spielphase Hilfestellungen und sind jederzeit Ansprechpartner.

 

Die Erzieher beobachten die Kinder in der Spielphase und nehmen wahr, womit die Kinder sich beschäftigen. Die Ergebnisse der Beobachtung lassen Rückschlüsse auf die Bedürfnisse und die individuelle Entwicklung zu. Sie werden im Team besprochen und sind u.a. Grundlage für die Angebote/Projekte der Erzieher.

 

Quelle: Baer, Ulrich (2003)in: Kindergarten heute,33.Jg.H.5

 

6.10. Projektarbeit

 

Projektarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Diese behandelt längerfristig ein Themenbereich aus dem Lebensumfeld bzw. Lebenswelt der Kinder. Projekte werden gruppenbezogen, gruppenübergreifend oder auch mit einzelnen Kindern durchgeführt und können sich über mehrere Wochen oder sogar Monate erstrecken.

 

Unsere Aufgabe ist es, die Kinder mit Themen in Berührung zu bringen, sich Bildungsgegenständen und Bildungsbereichen planvoll und gemeinsam mit den Kindern zuzuwenden, ihnen für das eigenständige Lernen Impulse geben, motivieren, unterstützen und Hilfe geben.

 

Projektarbeit heißt für uns:

 

  • Kinder intensiv beobachten, um die Interessen aufzugreifen,
  • Themen gemeinsam mit den Kindern planen,
  • Projekte altersentsprechend gestalten,
  • Kinder sollen ihren Weg mitbestimmen,
  • gemeinsam nach Lösungswegen suchen.

 

In erster Linie greifen wir die Ideen und Interessen der Kinder, welche sich u.a. sehr gut im Spiel erkennen lassen, auf und entwickeln daraus gemeinsam mit den Kindern ein Projektthema.

Bei der Zumutung von Projektthemen entwickelt das jeweilige Kleinteam Inhalte, welche für die Gruppe gerade von Bedeutung sind. Die Erzieher erstellen eine Projektskizze, die der geplanten Durchführung zugrunde gelegt wird. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Ideen und möglichen Aktivitäten zum Projektthema.

 

Zum Ablauf eines Projekts:

 

Projekte werden nach bestimmten Phasen beschlossen, geplant und durchgeführt, die aber für Abwandlungen und neue Ideen offen zu halten sind.

 

  1. Projektthema durch Aufgreifen oder Beobachtung entwickeln
  2. Planung des Projekts
  3. Einstieg in das Projekt
  4. Durchführung des Projekts
  5. Präsentation der Lernschritte
  6. Auswertung (Höhepunkt und Abschluss)

 

 

7. Die Bildungsbereiche

 

In den Grundsätzen der elementaren Bildung sind 6 Bildungsbereiche enthalten. Unsere Kindertagesstätte schafft bewusst anregende Angebote für Kinder, um deren natürliche Neugier nach Wissen zu stillen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich selbst zu Erleben und neue Erfahrungen zu sammeln. Die Angebote werden je nach den Interessen der Kinder gestaltet. Wir möchten auch unseren Kindern die Möglichkeit bieten, sich ein eigenes Bild von der „großen“ Welt zu machen.

 

7.1. Körper, Bewegung und Gesundheit               *Balancieren-Springen-Klettern-Entspannen*

 

 

Viele Unfälle entstehen nicht nur durch Bewegung, sondern durch Bewegungsmangel!

Unser Ziel ist es dem entgegenzusetzen:

 

 

 

  • Die Gesundheit der Kinder soll durch Bewegung erhalten und weiterentwickelt werden.
  • Es besteht eine Kausalität zwischen Motorik und kognitive Fähigkeiten, die es durch Bewegung zu schulen gilt.
  • Die Wahrnehmung (die Aufnahme jeglicher Einflüße durch unsere Sinne) soll durch Bewegung weiterentwickelt werden.

 

 

 

Sport und Spiel werden bei uns ganz groß geschrieben. Für die körperliche Betätigung gibt es in der Kita einen Bewegungsraum mit guter Ausstattung an Sportgeräten für Kinder im Alter von 1 – 7 Jahren und einem Sportbetreuer.

 

Wir fördern besonders:

  • Koordination der Bewegungsabläufe
  • Rhythmusgefühl
  • Psychomotorische Entwicklung -> Konzentration, Emotionalität, Kognition, ganzheitliches Lernen

 

 

Für die Praxis bedeutet das:

 

  • Kinder können ihren Bewegungsdrang täglich durch zusätzliches gruppenübergreifendes frühmorgendliches Spiel ausleben
  • täglicher Morgenkreis mit Bewegungs- und Kreisspielen
  • psychomotorische Angebote
  • Tänze
  • Bewegungsspiele sind im Tagesablauf ein fester Bestandteil
  • Spaziergänge
  • Wassergewöhnung durch Nutzung des Schwimmbades im Schwapp – erfolgt regelmäßig 14-tägigen Rhythmus für Kinder ab 3 Jahren
  • tägliche Zahnpflege – regelmäßige Kontrolle durch Zahnarzt
  • Prävention
  • regelmäßige und differenzierte Beobachtung, welche Stärken und Vorlieben es auf körperliche Ebene und bei der Einnahme der Mahlzeiten gibt
  • wöchentliche Nutzung der hauseigenen Sauna
  • je nach Wetterbedingung werden Angebote, Mahlzeiten und Spiel im Freien ausgeübt
  • Gesunde Ernährung – eigene Küche, Obst, Gemüse, Wasser, Berücksichtigung individueller Ernährungsvorgaben (z.B. Allergien)
  • 14-tägiger Waldtag für Kinder ab 3 Jahre
  • Wöchentliche Sporteinheit für alle Kinder, auch für die Kleinsten mit altersgerechten Übungen
  • Unser Spielplatz ladet zum Bewegen ein und bieten viel Platz und Raum um die Motorik zu schulen
  • Freies Bewegen nach Musik
  • Tägliche Ruhephasen mit oder ohne Musik

 

Raumgestaltung und Spielanregungen:

 

  • Sportraum mit guter Ausstattung an Geräten für alle Altersgruppen nebst einem Sportbetreuer
  • Rollbretter, Seile, Bälle, Fahrzeuge, Gymnastikbälle
  • Kräutergarten, Gemüsebeete
  • Rückzugsmöglichkeiten zum Entspannen
  • Zahnpflegeutensilien
  • verschiedene Utensilien für Dekoration der Tische stehen zur Verfügung

 

Der tägliche Aufenthalt an frischer Luft ist uns sehr wichtig. Ein großzügiges Außengelände mit ansprechenden Gerätschaften lädt unsere Kinder zu Spiel und Bewegung ein.

Dazu gehören:

  • Spiellandschaft „Tannenberg“ - Klettern, Rutschen, Kriechen, Hangeln usw. für die Kindergartenkinder
  • Spiellandschaft „Toni“ - Klettern, Rutschen, Kriechen usw. für die Krippenkinder
  • 2 Wipptiere
  • Große Nestschaukel
  • Balancierbrücke
  • Doppelschaukel
  • Wippe
  • Blumenschaukel für Krippenkinder
  • Wasserspielanlage
  • Sandlabor
  • Sandkasten
  • Rodelberg
  • Rollerbahn über den gesamten Spielplatz

 

Auch der nahegelegene Spielplatz am Waldemarplatz bietet viele Möglichkeiten, die wir gerne nutzen.

 

7.2. Sprache, Kommunikation und Schriftkultur             *Sprechen-Schreiben-Lesen*

 

 

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“

Paul Watzlawick

 

 

Dort, wo Sprache und Sprechen Spaß macht, als etwas Angenehmes erlebt und als etwas Freudiges erfahren wird, wo Fantasie angeregt, wo Sprache etwas bewirkt und das Kind durch Sprache an Veränderungen mitarbeiten kann, wo also rege Kommunikation geschieht, dort finden Kinder Möglichkeiten Sprache auszuprobieren.

 

 

 

Der Bereich Sprache unterteilt sich nochmal in verschiedene Bereiche, der Non-verbalen Kommunikation und der verbalen Kommunikation. Dabei durchgehen Kinder verschiedene Phasen wie der Lallphase, 2-Wortsätze bis hin zu ersten grammatikalischen richtigen Sätzen. Kinder benötigen die Sprache und Kommunikation, um sich untereinander zu verständigen und ihre Bedürfnisse mitteilen zu können.

 

 

Für die Praxis bedeutet das:

 

  • tägliches Vorlesen
  • Bilderbuchbetrachtung, individuell oder in der Gruppe
  • Stuhlkreis- Gespräche, Lieder und Geschichten
  • Reime, Gedichte, Geschichten, Lieder, Zungenbrecher, Erzählungen
  • Vorschulübungen (erste Übungen von Zahlen, Buchstaben)
  • regelmäßige und differenzierte Beobachtung, welche Stärken und Vorlieben es auf sprachlicher Ebene gibt
  • Morgenkreis
  • Fingerspiele, Schmuseverse, Kniereiter, Auszählverse, Namenspiele
  • Tischgespräche führen
  • mit Schreibgeräten, Fotokamera umgehen
  • Beobachtungsprotokolle – Sprachstandsfeststellung, Meilensteine der Sprachentwicklung und kompensatorische Sprachförderung im Jahr vor der Einschulung

 

Raumgestaltung und Spielanregungen:

 

  • Leseecke
  • Bücherregale
  • Materialmappe
  • Schreibecke mit unterschiedlichen Materialien
  • Urlaubskarten, Fotos, Aushänge
  • persönliche Erkennungsbilder, Eigentumsfächer, Garderoben und Geburtstagskalender

 

7.3. Musik                  *Hören-Spielen-Singen-Tanzen*

 

 

 

Musik ist für Kinder eine Quelle für reiche Empfindungen und großen Genuss.

Musik und musikalische Praxis haben einen positiven Einfluss auf die geistige, seelische und emotionale Entwicklung von Kindern, werden von diesen aufgegriffen und eigenständig genutzt.

 

 

 

Der Bereich Musik ist ein wichtiger Bestandteil im alltäglichen Leben der Kinder. Sie werden angeregt selbst aktiv zu werden, Kreativität und Fantasie zu beweisen, in dem sie selbst musizieren, neue Tänze entwickeln oder Lieder singen.

 

In unserer Einrichtung gibt es einen Musikwagen, der mit vielen verschiedenen Instrumenten, wie zum Beispiel: Klanghölzer, Triangel, Handtrommel, Tamburin, Schellenring und vielen mehr bestückt ist. Dort können sich die Kinder in verschiedenster Weise ausprobieren oder mit Unterstützung der Erzieher musizieren.

 

Für die Praxis bedeutet das:

 

  • mit Singen alltägliche Pflegevorgänge begleiten
  • Zeiten der bewussten Stille schaffen
  • Singen, musizieren mit Instrumenten
  • Tanzspiele aus verschiedenen Kulturen
  • CD´s hören
  • Theater- und Kinobesuche
  • Musikalische Rituale entwickeln
  • Tanz- und Bewegungsspiele
  • Tonaufnahmen in der Kita
  • Kinderlieder aus aller Welt hören und singen
  • Lärm- und Stilleempfindungen bewusst erleben
  • Instrumente selbst herstellen
  • regelmäßiges und differenziertes Beobachten, welche Stärken und Vorlieben das Kind auf musikalischer Ebene zeigt
  • musikalische Früherziehung durch Kinderklangwelt Katrin Liebsch
  • Möglichkeiten vor Publikum auszutreten ( z.B. Oma-Opa-Tag, Weihnachtsfeier)

 

 

Raumgestaltung und Spielanregungen:

 

  • Zugang zu Musikinstrumenten
  • Entspannungsecke
  • Liederbücher
  • CD-Player
  • Alltagsmaterialien mit den Töne erzeugt werden können
  • Platz zum lauten Toben und Tanzen
  • CD´s

 

7.4. Darstellen und Gestalten         *100 Sprachen, um die Welt zu verstehen*

 

 

 

Körperkoordination macht Zeichenbewegungen möglich, die Wahrnehmung verschiedener Reize ist anders für Handlungen; Gestaltungsprozesse mit Materialien werden mit Worten und Begriffen auch abstrakt fassbar.

Das Darstellen und Gestalten bieten eine besondere Chance in der Unterstützung benachteiligter Mädchen und Jungen.

 

 

 

Das Darstellen selbst zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen selbst, seine Gefühle und körperlichen Empfindungen auszudrücken und Reize zu verarbeiten. Dieser Bereich ist mit verschiedenen Bildungsbereichen verknüpft, wie z.B. der Sprache. Wichtig ist es, dass es in diesem Bereich kein Richtig oder Falsch gibt. Das Darstellen setzt eine intensive Wahrnehmung und sinnliches Erfassen voraus. Dabei dienen kreative Tätigkeiten dem Erfassen der Umwelt.

 

Für die Praxis bedeutet das:

 

  • täglich Zeiten für Gestaltungsprozesse einplanen
  • für die jüngeren Kinder erste Materialerfahrungen anbieten z.B. intensive Erfahrungen mit der Farbe
  • Materialerfahrungen mit Kleister, Wasser, Papier, plastische Materialien
  • Beobachtungen und Gestalten mit Licht
  • mit verschiedenen Pinseln, Stiften und beiden Händen, an einer Staffelei und an Tischen malen
  • kleine Theaterstücke mit Kindern und Erwachsenen inszenieren
  • verschiedene Künstler und ihre Werke kennen lernen
  • Bücher über Künstler und ihre Werke kennen lernen
  • Gemeinsam Skulpturen aus verschiedenen Material gestalten
  • Bauwerke aus verschiedenen Epochen entdecken
  • Fotos, Computerbilder, gemalte Bilder, Gedrucktes vergleichen
  • Collagen anfertigen
  • Handpuppenspiel, Fingerpuppen, Kaspertheater
  • Bauen mit verschiedenen Materialien, verschiedenen Bauwerke
  • Sammeln Erfahrungen mit plastischen Material z.B. Knete, Ton, Erde....
  • regelmäßiges und differenziertes Beobachten, welche Stärken und Vorlieben es beim Spiel, Darstellung und bildlicher Gestaltung zeigt
  • Besuche von Kirchen, Museen und Ausstellungen

 

Raumgestaltung und Spielanregungen:

 

  • Kreativraum mit einem Leuchttisch
  • Papier und Farben aller Art
  • Zugang zu verschiedenen Handpuppen, Fingerpuppen
  • Verkleidungswage
  • Naturmaterial sammeln und präsentieren
  • Perlen, Glitzersteine, Federn
  • verschiedene Modelliermassen, wie Ton, Knete, Wachs
  • Ausstellungsgelegenheiten: Bilderrahmen und besondere Wandflächen
  • Kaleidoskope und Prismen
  • Bilder von berühmten Bauwerken präsentieren, z.B. Theater und Türme
  • Finger – und Handpuppen

 

Kreativität und Austausch zwischen den Eltern, Großeltern, Freunde und dem Team ermöglicht der monatlich durchgeführte und angeleitete Bastelabend in unseren Kreativraum.

 

7.5. Mathematik und Naturwissenschaft             *Neugierig sein-Erkunden-Untersuchen*

 

 

 

Überall in seiner Umwelt trifft das Kind auf Zahlen, Mengen und naturwissenschaftliche Phänomene, die es interessieren und mit denen es sich ganz konkret und auf seiner Art beschäftigen möchte.

 

 

In den Räumen gibt es Bildungsecken für Mathematik und Naturwissenschaften.

Wir haben dafür einen großen Forscherschrank, der mit den verschiedensten Dingen bestückt ist, wie z.B. mit Mikroskope, Lineale, Sanduhren, Waagen, Lupen, Pinzetten, Murmeln, Steine.

 

Das bedeutet für die Praxis:

 

  • Bekanntmachen mit Zahlen und Symbolen in der für das Kind bedeutsamen Wohnumgebung
  • Für das Kind bedeutsame Zeiten mit Zahlen und Symbolen verbinden
  • Geometrische Grundformen und Gegenstände aus dem Alltagsleben in Verbindung bringen
  • Körperliche Sinneseindrücke mit abstrakten geometrischen Formen in Zusammenhang bringen
  • Metrische und kausale Systeme wie zeitliche Abläufe in der Tagesgestaltung verbalisieren
  • Bei Alltagshandlungen zählen
  • Abwiegen und messen
  • Zuordnen und verteilen
  • Knobel und Quizspiele, Tisch- u.a. Gesellschaftsspiele, die Zählen, Zuordnen, sammeln beinhalten
  • Geschichten, die einen Zahlenrhythmus in sich tragen; Abzählreime und Verse, Bewegungsspiele, Musik und Tänze, die zählen, zuordnen beinhalten
  • Tier- und Pflanzenpflege
  • Natur erkunden, Gartenarbeit anbieten
  • Warum- Fragen zulassen und Kinder nach eigenen Erklärungen suchen lassen
  • Vorlieben vergleichen und unterscheiden
  • Gespräche über Erfahrungen mit Kindern über Medien führen
  • Raum und Zeit für entdeckendes Forschen lassen
  • Jahreszeitliche Veränderungen in der Umgebung erkunden
  • Öffentliche Plätze entdecken
  • Gespräche über Abfall und Müll in der Kita, in der Umgebung der Kita und über Verkehrstechnik
  • Naturgesetze erfahren und techn. Physikalische Funktionen erproben

 

Raumgestaltung und Spielanregungen:

 

  • Zahlen, z.B. aus Moosgummi
  • Dinge zum Abzählen, wie: Murmeln, Steinchen, Knöpfe u.ä. aus dem alltäglichen Lebensumfeld
  • Bücher, Zeitschriften zu mathematischen und naturwissenschaftlichen Themen in kindgerechter Aufmachung
  • Lupen, Lineale, Maßbänder und Messbecher, Waagen
  • Sanduhren
  • Thermometer
  • Tafeln zur Wetterbeobachtung und ähnliche Dinge

 

Außerdem gibt es für die Kindergartenkinder alle 14 Tage einen Waldtag. Eine große Besonderheit unserer Kita ist die Villa „Schmusebacke“, die sich in einem Waldgebiet unweit von Markgrafpieske befindet. Dort findet man einen umgestalteten Bauwagen, ein großes Zelt und ein naturnah umgestaltetes Umfeld mit diversen Spiel-und Beschäftigungsmöglichkeiten bei Wind und Wetter.

 

Unsere Kinder haben hier viele Möglichkeiten der Betätigung.

  • Die Möglichkeit sich in der freien Natur zu bewegen und zu spielen
  • Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten
  • Mit Naturmaterialien zu spielen und verschiedene Dinge zu gestalten

 

Das alles auch mit/ohne fachliche Anleitung. Die Kinder haben die Chance einen ganzen Tag an frischer Luft mit Spiel, Bewegung und Wissenserwerb durch Beobachtung und Erfahrung zu verbringen.

 

Uns als Team ist es wichtig, bei den Kindern schon früh ein Umweltbewusstsein zu entwickeln und einen schonenden Umgang mit den Ressourcen der Umwelt anzuregen. Wir wollen mit den Kindern und auch für sie die Natur unserer Heimat entdecken, beobachten und erhalten.

 

7.6. Soziales Leben               *Das Selbst und die anderen-2 Seiten der Medaille*

 

 

 

Die sozialen Beziehungen sind Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse. Ohne soziale Beziehung ist Bildung nicht denkbar. Das Zusammenleben in der Kindergemeinschaft ermöglicht es Mädchen und Jungen ihre Einzigartigkeit zu entdecken.

Hier liegen die Voraussetzung für das Erlernen von Demokratie und den vorurteilsbewussten Umgang mit anderen sowie das Akzeptieren von Werten, religiösen Orientierungen und Weltanschauungen.

 

 

 

Dieser Bereich beinhaltet die Verbindung von Persönlichkeitsentwicklung und der Entwicklung sozialer Beziehungen. Persönlichkeit erfahren unsere Kinder durch das Ausdrücken ihrer Bedürfnisse und Interessen. Sie lernen Andersartigkeit kennen und achten. Jedes Kind erfährt Anerkennung und soll lernen Bezugspersonen zu achten. Es soll Grundprinzipien des Zusammenlebens in der Gemeinschaft erleben und erlernen nicht wegzusehen oder zu verletzen. Auch Streit beizulegen durch Gespräch und Verhandlung muss erst erlernt werden.

 

Ebenso erlernt werden Eigenschaften wie Rücksichtnahme und der Respekt vor dem Eigentum. Ihren Kindern dabei zu helfen, Ihnen Vorbild zu sein und eventuelles Fehlverhalten zu korrigieren, stellen sich das gesamte Team der Kita „Schmusebacke“ zur Aufgabe.

Die Aufgabe der Erwachsenen sehen wir darin, den Kindern Unterstützung zu geben, eigene Wünsche kennen zu lernen, aber nicht in den Vordergrund zu stellen und die Bedürfnisse und natürlich auch Gefühle ausdrücken zu können. Genauso wichtig ist uns, dass Kinder erlernen, die Gefühle und Bedürfnisse anderer zu akzeptieren.

 

Wir möchten, dass ihre Kinder gern zur Kita kommen, weil sie sich hier geborgen und verstanden fühlen.

 

Für die Praxis bedeutet das:

 

  • individuelle Begrüßung und Verabschiedung
  • Gespräche im Morgenkreis und bei den Mahlzeiten über besondere Ereignisse
  • Gefühle erleben, zulassen und ausdrücken
  • Möglichkeit zur Selbstanschauung bieten
  • Raum geben zum Entdecken des Ichs
  • Körpererfahrungen sammeln
  • Kreative Spiele zur Selbstdarstellung
  • Traditionelle Kinderspiele, Verse und Reime, Lieder und Tänze
  • Jüngere Kindern klare Orientierungen für den Tagesablauf geben
  • mit älteren Kindern den Tagesablauf gemeinsam planen
  • Regelmäßige Auswertung mit den Kindern: Wer hat was in der Kita erlebt? Was war schön, was hat geärgert, geängstigt oder traurig gemacht?
  • Dinge des täglichen Bedarfs mit Kindern einkaufen
  • Verkehrsmittel kennen lernen
  • Gefahrenpunkte im Umfeld entdecken
  • Regeln und Grenzen in der Gruppe kennen lernen und verstehen
  • Normen und Regeln des Zusammenlebens in der Kita vereinbaren
  • Anderen zuhören, sich einfühlen können
  • Konflikte lösen, Kompromisse schließen
  • Unterschiede in den Interessen zwischen Kindern untereinander wahrnehmen und anerkennen
  • Entscheidungsstrukturen erkennen
  • Ideen entwickeln, Initiative ergreifen, andere Begeistern, sich durchsetzen
  • Neugierig und offen sein für Erfahrungen, Wissen und Informationen
  • Eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle zum Ausdruck bringen

 

  • Sich zur Gruppe zugehörig fühlen; sich trauen, für die eigenen Rechte einzustehen und sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren
  • Kritik äußern und annehmen
  • Medienerlebnisse mitteilen und im Spiel umsetzen
  • Regelmäßiges und differenziertes Beobachten, welche Stärken und Entwicklungsfragen es auf der Ebene der sozialen Kompetenz zeigt
  • Rituale zur Absicherung bereits gewonnener Fähigkeiten
  • Andere Kinder kennen lernen, Freunde finden und zusammen haben

 

Raumgestaltung und Spielanregungen:

 

  • Rollenspielzubehör
  • Handpuppen, Fingerpuppen, Puppen
  • Stoffbahnen, Tücher, große Kartons
  • Vielfalt an zweckfreien Materialien zum Experimentieren und Gestalten
  • Kinderbücher und andere Medien in denen Grundgefühle im Kinderalltag thematisiert sind: Freude, Angst, Trauer, Wut.....
  • Raum, in dem Kinder ungestört miteinander verhandeln können
  • Abgeteilte, nicht sofort einsehbare Ecken und Nischen
  • Eigentumsfach für jedes Kind
  • Fotos von jedem Kind und vom Alltag
  • Ausstellungsfläche für eigene Arbeiten

 

 

8. Die Eingewöhnung

 

Spannend für Eltern und auch für die Kinder ist die Eingewöhnungszeit, weil meist „Neuland“ betreten wird. Alle wissen noch nicht so recht, was sie eigentlich erwartet. Die Eltern kennen oft die Einrichtung noch nicht (falls nicht schon Geschwister da waren). Auch für die Erzieher ist es eine wichtige und auch spannende, aber auch anstrengende Zeit.

 

Ein neues Kind soll sich in der bereits vorhandenen Gruppe einfügen. Es muss sich nicht nur an einen fremden Ort, nämlich der Kindertagesstätte, gewöhnen, sondern auch an andere Kinder und eventuell auch an andere Zeiten bzw. anderen Rhythmus.

Wir als Team, mit der Leitung an der Spitze, bemühen uns in dieser Zeit eine besonders ruhige Atmosphäre zu schaffen.

 

Wichtig ist, dass Eltern und Erzieher gut zusammenarbeiten. Dies setzt gute Absprachen voraus, z.B. über die Gestaltung des Tagesablaufes zu Hause und in der Kita, Essgewohnheiten und Essenzeiten, Schlafrhythmus.

 

Fremde Personen können bei dem Kind Stresssituationen hervorrufen, deshalb ist es uns wichtig zuerst eine Beziehung zum Kind aufzubauen.

 

So beginnt die Eingewöhnungszeit bei uns am ersten Tag mit Mama oder Papa, in Ausnahme auch mit Großeltern um 9:30 Uhr und endet um 10:30 Uhr. So ist auch der 2.Tag. Mama oder Papa bleiben während dieser Zeit in der unmittelbaren Nähe ihres Kindes. Der Erzieher wird versuchen, schon mal Blickkontakt aufzunehmen und eventuell auch Spielzeug anzubieten.

 

Das Kind soll erstmal die neue Umgebung erkunden. Die Aufenthaltszeit wird, wenn es klappt, ab dem 3. Tag immer ein wenig gesteigert. Ab und an dürfen Mama oder Papa dann auch schon einmal den Raum und später auch das Kitagelände verlassen.

In dieser Zeit sollte sich das Kind dann schon vom Erzieher trösten lassen.

 

Ganz wichtig ist es, sich von dem Kind zu verabschieden, vielleicht sollten Sie ein Abschiedsritual einführen. Gerne winken wir mit dem Kind noch einmal am Fenster.

 

In der zweiten Woche wird damit begonnen eine Mahlzeit in der Kita einzunehmen, entweder Frühstück oder Mittag.

Die Eingewöhnungszeit umfasst täglich höchstens 4 Stunden, in der Zeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, ohne Mittagschlaf.

Nach ca. zwei Wochen sollte die Eingewöhnungszeit beendet sein und die Erzieher eine sichere Basis für das Kind darstellen.

In Absprache kann die Eingewöhnungszeit auch verlängert werden.

 

Hauptschwerpunkte für uns sind:

 

  • das Kennenlernen der Kindertagesstätte
  • das Kennenlernen der neuen Bezugspersonen
  • das Kennenlernen des Tagesablaufes, der Rituale z.B. beim Toilettengang, bei den Mahlzeiten und den Spielzeiten.

 

 

9. Das Vorschulprojekt

 

Die Vorbereitung auf die Schulzeit erstreckt sich auf die gesamte Zeit die ein Kind in der Kindertagesstätte verbringt. Sie ist als ganzheitliche Erziehung, die alle Entwicklungsbereiche beinhaltet, zu verstehen. Hierzu gehören der motorische, emotionale, soziale und kognitive Bereich. Keiner dieser Bereiche kann als einzelner gesehen und gefördert werden, sondern sie greifen immer ineinander. So fördert z.B. das Kneten nicht nur die Feinmotorik unterschiedlicher Körperteile des Kindes, sondern auch die Fantasie, das Selbstbewusstsein und das sozial-emotionale Verhalten.

 

Trotzdem ist für die Vorschulkinder eine Abgrenzung zu den jüngeren Kindern wichtig. Aus diesem Grunde bieten wir im letzten Jahr vor Schulbeginn einmal wöchentlich unser Vorschulprojekt an. Gemeinsam mit den Kindern planen wir die Inhalte. Ziel ist, einen gleitenden Übergang von der Kita zur Schule zu gestalten. Die Kinder sollen bestärkt werden, diesen neuen Lebensabschnitt mit Freude, Selbstbewusstsein und Neugier zu begegnen.

 

Es geht dabei im Besonderen um:

 

  • Gruppenfindung (wer kommt in die Schule)
  • Ängste erkennen und wahrnehmen
  • Schule erfahrbar zu machen
  • Wissen über Räume, Personen und Strukturen vermitteln
  • Selbstständigkeiten fördern
  • Verantwortungsgefühl stärken
  • Selbstbewusstsein fördern

 

 

10. Die Beobachtung und Dokumentation

 

Als Unterstützung und Systematisierung unserer pädagogischen Arbeit begleiten wir die Kinder anhand von Beobachtungs- und Entwicklungsbögen. In regelmäßigen Abständen wird jedes Kind durch seinen Erzieher nach bestimmten Kriterien beobachtet und die Eindrücke werden in einem standardisierten Bogen, sowie im Portfolio erfasst. Die Ergebnisse werden den Eltern in einem individuellen Entwicklungsgespräch erläutert.

 

Mit den Entwicklungsbögen verfolgen wir zwei Ziele:

 

  • Wahrnehmung des einzelnen Kindes und seiner Bedürfnisse (wo kann der Erzieher den individuellen Entwicklungsprozess unterstützen)  und
  • die Früherkennung von Entwicklungsauffälligkeiten.

 

Grundlage hierfür sind die:

  • Grenzsteine der Entwicklung
  • Beller und Beller
  • Meilensteine der Sprachentwicklung

 

Bei der Durchführung und Handhabung dieser Beobachtungen orientieren wir uns an den Richtlinien des Landes Brandenburgs.

 

 

11. Qualitätssicherung

 

Wir haben im Jahr 2013 an der Fortbildung „Qualität mit Quecc in Kindertageseinrichtungen“ – Wie gut sind wir? teilgenommen.

Wir haben uns im Dezember 2015 von Quecc evaluieren lassen. Im Januar 2016 haben war das Ergebnis bekommen:

  • Träger 5 Sterne von 5
  • Leitung 5 Sterne von 5
  • Pädagogische Arbeit 4 Sterne von 5

 

Dezember 2020 findet die Evaluation statt.

Unsere Qualitätsstandards überprüfen wir z. B. mit jährlichen Fragebögen, die unsere Eltern ausfüllen können.

Des Weiteren beschäftigen wir uns in Teamveranstaltungen mit folgenden Qualitätskriterien in den Aufgabenbereichen:

  1. Alltagsgestaltung
  2. Spiel
  3. Raumgestaltung
  4. Beobachtung und Dokumentation
  5. Erziehungspartnerschaft mit Eltern
  6. Übergang zur Schule

 

Diese Qualitätskriterien bilden die inhaltliche Grundlage für die Verfahren der internen und externen Evaluation.

 

 

12. Elternpartnerschaft – Eltern als Partner

 

Der Besuch unserer Kindertagesstätte ist für Eltern und Kinder ein großer Meilenstein. Der Alltag verändert sich und meist ist die Kindertagesstätte die erste Unterbringung außerhalb der Familie.

 

Erzieher streben aktiv die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern an:

Eine intensive, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche partnerschaftliche Arbeit.

 

Elternpartnerschaft definieren wir folgendermaßen:

 

  • wir nehmen die Eltern als kompetente Partner des Kindes wahr eine offene Beziehung und vielfältige Kommunikation zwischen Erzieher und Eltern soll auf der Basis der gegenseitigen Akzeptanz
  • und des Vertrauens geschehen
  • das Wohl des Kindes soll dabei im Vordergrund stehen

 

12.1. Mitarbeit und Teilhabe von Eltern – Partizipation

 

Der Transparenz unserer Arbeit dienen:

 

  • Tür- und Angelgespräche
  • Jährlich stattfindende Entwicklungsgespräche, bei Bedarf gerne mehr
  • Zwei Elternabende im Jahr
  • Themenelternabende nach Bedarf
  • Große Infotafel im Eingangsbereich und für jede Gruppe in der Garderobe für Elterninformationen
  • Unsere täglich aktualisierte Web-Seite www.kita-schmusebacke.de
  • Elternfragebögen zur Qualitätssicherung 1x jährlich
  • Aufnahmegespräch

 

12.2. Gremienarbeit

 

Kita-Ausschuss

 

Der Kita-Ausschuss ist ein wichtiger Bestandteil der Kindertagesstättenarbeit.

Belange pädagogischer und organisatorischer Art werden hier besprochen, protokollarisch festgehalten und der Elternschaft zugänglich gemacht. Der Kita – Ausschuss wird zu Beginn eines neuen Kita-Jahres in den 3 Einrichtungen gewählt. Es sollten aus jeder Einrichtung 2 Eltern gewählt werden. Der Kita-ausschuss besteht aus 6 Eltern, 2 Erziehern und der Leitung/Träger. Die Wahlperiode beträgt ein Kita – Jahr. Sechsmal im Jahr findet eine Kita-Ausschuss-Sitzung statt.

 

Zitat:“ Ein vertrauensvolles aufeinander zugehen und eine wertschätzende Haltung ist Basis für eine gute Erziehungspartnerschaft“

 

In unserem Auftrag: “Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes“ bilden wir eine Gemeinschaft mit den Eltern. Wir sehen die Eltern als kompetente Partner.

 

  • Die tatkräftige, sachkundige und mitgestaltende Unterstützung von Eltern sehen wir als große Bereicherung in unserer Arbeit, im familienergänzenden Sinn (Bildungspartnerschaft).
  • Eltern sind mitbestimmende Bildungspartner im Kitaalltag
  • In der Projektarbeit und Aktionstagen (z.B. Sandaustausch, Fahrten zum Kita-Urlaub) ist die Mitarbeit von Eltern sehr wünschenswert.

 

Förderverein

 

Seit 2007 gibt es den Förderverein, welcher zu gezielten Aktionen zusammentrifft. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, Aktivitäten der Kita zu unterstützen, sowie notwendige Anschaffungen zu finanzieren.

Quartalsweise finden große Veranstaltungen, organisiert vom Förderverein, statt.

 

Durch die Mitfinanzierung des Fördervereins konnte die große Edelstahl-Wasserspielanlage und ein Krippenwagen angeschafft werden.

 

 

 

 

 

 

Das Konzept tritt am 01.Februar 2015 in Kraft und wird in 6 Monaten überprüft und überarbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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